Die Gäste: mussten untergebracht werden,da sie für ein paar Tage blieben, damit die Anreise sich lohnte.Also wurde ein großes Familienfest gefeiert.
Der erste Tag wurde im Wirtshaus beim Mittagessen verbracht und anschließend ging es langsam zu der Braut.
Nach dem Polteraben und der Hochzeit wurde einen Tag zum Erholen und Unterhalten gegönnt.Dann sind die Gäste abgereist. Was sie der Braut selbst schenkten,war ihr eigen Hab und Gut und musste nicht mit dem Bräutigam geteilt werden.

Geld und Essen: wurden von den Wohlhabenen bezahlt,was unbefangener geschah als heute. Die Gäste bezahlten das Hochzeitsessen selber und auch das Hochzeitsgeschenk. Das Besteck brachten die Gäste mit,da es bei einer großer Menge unpraktisch gewsen wäre. Die Nachbarshausfrauen halfen bei den Mahlzeiten mit.

Die Schenke: war eine Schüssel die auf einem Tisch vor dem Ehemann stand und in die jeder Hochzeitsgast ein Goldstück legen musste,worauf hin der Ehemann sich in Reimen bedankte und ihm ein Glas Wein und die Ehefrau ein halbes Stück Kuchen gab. Die Ehefrau durfte sich dann so viel mit einer Hand rausholen,wie sie fassen konnte und behalten,der Rest bekam der Ausrichter dieser Hochzeit.