Brautschuhe: Als Symbol der Sparsamkeit zahlte die Braut ihre Schuhe nur mit Pfenningen-heute mit Euro-Cents. Die Schuhe werden unter den Hochzeitsgästen verseteigert,indem sie ihre Geboten in den Schuh legen. Jedoch “ersteigert” der Bräutigam den Schuh und gibt ihn seiner Braut.

Brautvater: Die Braut schreitet mit ihrem Vater zum Altar,wo bereits der Bräutigam wartet. Mittlerweile jedoch wird die Braut von ihrem Bräutigam begleitet.

Blumenkinder: Die Blumenkinder laufen hinter Braut und Bräutigam zum Altar und streuen Blütenblätter aus einem Streukörbchen.Manchmal streuen sie auch nach der Trauung,wenn das Paar aus der Kirche geht.

Brautjungfern: Die Braut wird durch ca. 3-4 Brautjungfern,die von ihren besten Freundinnen bestehen, von den bösen Geistern beschützt. Brautjungfern heute haben die Verpflichtung für das Erscheinungsbild der Braut.Sie müssen jedoch selbst für die Kosten ihrer Jungfernkleidern,die meist identisch sind,aufkommen. Es ist sehr wichtig,dass die Brautjungfern in nicht allzu aufwendigen Kleidern erscheinen,da sie keinesfalls der Braut die Show stehlen dürfen,oder auch eine Verflossene des Bräutigams sein.

Brautschleier: Früher war der weiße Brautschleier,der für die Jungfräulichkeit steht, das einzige was die Braut außer ihrer Sonntagskleidung trug.Heute ist auch das Hochzeitskleid weiß.

Ring-Tausch: Durch das Tauschen der Eheringe wird die Trauung abgeschlossen und sie besiegeln ihre Verbundenheit.

Something new,something old: Ein Brauch aus England,seit der Hochzeit von Prinz Charles und Diana Spencer weit verbreitet,ist,dass die Braut folgendes bei sich trägt und als Symbol für:

  • etwas Altes – das bisherige Leben der Braut (z.B.Schmuckstück)
  • etwas Neues – das beginnende Eheleben (z.B.Brautkleid)
  • etwas Geliehenes – Glück in der Ehe,geliehen von einer glücklich verheirateten Freundin
  • etwas Blaues – Treue (z.B.das blaue Strumpfband)
  • ein Glückspfenning im Schuh – den Wohlstand