Brautkleid: Im Mittelalter trug die Braut eines Imperators ein blaues Untergewand und ein grünes Obergewand,das die Treue und Fruchtbarkeit symbolisierte.
Im 15.Jahrhundert trugen bürgerliche Bräute rote Kleider.
Im 18.Jahrhundert trugen königliche Bräute schwarze Kleider als Farbe der Tracht.
Im 20.Jahrhundert trugen Bräute weiße Hochzeitskleider.
Wegen der aufwendigen Kosten wurde das Hochzeitskleid an Töchter und Enkelinnen weitergereicht. Erst durch die Erfindung der Nähmaschine wurden die Kleider moderner und kurzlebig.
Es ist Brauch,dass der Bräutigam das Hochzeitskleid nicht vor der Hochzeit sehen darf und schon gar nicht die Braut darin.
Der Hochzeitsschleier wurde vom Bräutigam erst vor dem Traualtar zurückgeschlagen.
Im Barock wurde Spitze modern.Jedoch war es damals so teuer,dass man nur den Brautschleier aus Spitze trug.

Königliche Brautkleider: In China war das Brautkleid rot angeglichen an die Kleidung des Kaisers. Die Braut konnte sich als ebenbürtig fühlen.
Elizabeth I.,jungfräuliche Königin Englands, trug als Symbol der Reinheit Weiß.
Maria v. Medici heiratete 1600 Heinrich IV.von Frankreich in einem weiß-goldenem Brokatgewand.
Queen Victoria von England heiratete in weißem Satinkleid den Prinzen Albert von Sachsen-Coburg.
Prinzessin Diana Spencer heiratete 1981 ineinem Kleid mit Puffärmeln, das weltweit kopiert wurde.