Hochzeitstorte: Bei den meisten Hochzeiten auf der ganzen Welt darf ein Kuchenbuffet nicht fehlen. Doch im Mittelpunkt steht die Hochzeitstorte,die das Brautpaar zusammen anschneiden. Wer seine Hand oben an dem Messer gehalten hat,wird in der zukünftigen Ehe das Sagen haben.

Kindsbaum: Ein Kindsbaum ist ein 5-10 m langer,weiß-blau bemalter Stamm mit aufgehängten Baby-Sachen an den Ästen. In Augenhöhe hängt ein Gedicht,das an die Pflicht erinnert,Nachwuchs auf die Welt zu setzen.

Sägen: Das Brautpaar sägt – abwechselnd ziehend – einen Holzstamm. Das gemeinsame Sägen symbolisiert die Balance in der neuen Ehe.

Brautstrauß: Der Bräutigam hat die Aufgabe den Brautstrauß zu kaufen und seiner Braut in der Kirche zu überreichen. Zum Ende hin wirft die Braut den Strauß hinter sich und welche der unverheirateten Frauen hinter ihr den Strauß fängt,wird laut Omen bald heiraten.

Reis: Wenn das Brautpaar aus der Kirche tritt wurde Reis geworfen,um eine kinderreiche Ehe zu wünschen. Aus rechtlichen Gründen ist das verboten und die Gäste blasen Seifenblasen, als Symbol der Träume.

Luftballons: Die Gäste lassen Luftballons in Form von Herzen aufsteigen. Die Ballons sind mit der Adresse des Brautpaares versehen,damit die Finder, Glückwünsche verschicken können.

Hochzeitstauben: Braut und Bräutigam lassen je eine Taube in die Luft steigen oder öffnen einen Taubenkorb,wobei ein ganzer Schwarm freigelassen wird. Die Tauben fliegen anschließend zu dem Taubenverleiher zurück.

Schmetterlinge steigen lassen: Entweder Braut und Bräutigam bekommen je eine Box mit einem Schmetterling, flüstern ihm einen Wunsch zu und lassen sie frei oder lassen einen ganzen Schwarm frei.
Dieser Brauch ist neu und kommt aus Hawaii.Man sollte darauf achten, dass man im Sommer,möglichst bei Sonnenschein heiratet, damit die Schmetterlinge aktiv werden.Außerdem darf man nur solche freilassen, die auch in Deutschland überleben können,sonst muss mit Anzeige gerechnet werden.

Hochzeitsauto: Nach der Zeremonie tritt das neue Ehepaar die Fahrt zur Feier mit einem altertümlichen Auto oder einer Hochzeitskutsche an. Um Aufmerksamkeit zu erregen,schmückt man das Auto entweder mit Fahnen,Blumen oder hängt leere Blechdosen an,die mein Fahren klappern. Hinter ihnen fahren ihre Gäste in einem Autokorso.

Über die Schwelle tragen: Der Bräutigam trägt seine neue Ehefrau über die Schwelle der Tür (z.B. der gemeinsamen Wohnung),was ein neues gemeinsames Leben symbolisiert und die bösen Geister vertreiben soll.

Brautentführung: Gute Freunde entführen die Braut und der Bräutigam muss entweder die Zeche zahlen oder ihm gestellte Aufgaben bewältigen. In Bayern muss der Bräutigam “Gstanzl” singen.

Hahn holen: Später kommen die Gäste zu den Eltern der neuen Ehefrau und essen die Reste. Wenn der Brautbesen unter der Obhut der Nachbarn geklaut werden konnte, müssen sie dafür zahlen.

Maschkern: Bei dieser Maskerade verkleiden sich Freunde und stellen eine kleine Aufführung der Liebesgeschichte dar. Der Kasperl erzählt alte Geschichten der Brautleuten.Dabei versucht die Verflossene den Bräutigam von der Hochzeit abzuraten.